Compliance für die Baubranche
Mit einem Scan wissen, ob auf deiner Baustelle alles passt.
FUNDUS digitalisiert die Nachunternehmerprüfung. Lizenzen, Genehmigungen, A1-Formulare, Versicherungen — auf einen Blick, in drei Sekunden.
So funktioniert esBleib auf dem Laufenden.
FUNDUS geht in Kürze live. Bleib auf dem Laufenden und bekomm alle Updates mit.
- Launch-Update & Early-Access
- Compliance-Insights für die Baubranche
Pilot — 15 Plätze
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Wir sind ein kleines Studenten-Team aus Deutschland und entwickeln FUNDUS. Werde einer von 15 Pilotbetrieben:
- 3 Monate kostenlose Nutzung
- Direkter Draht zum Entwicklerteam
- Mitsprache bei den nächsten Features
Keine Vertragsbindung. Keine Kreditkarte. Kein Verkaufsgespräch.
Das Problem
Der Zoll kommt ohne Vorwarnung. Bist du bereit?
Jedes Bauunternehmen haftet für seine Nachunternehmer. Fehlende oder abgelaufene Nachweise führen zu Bußgeldern — von wenigen tausend Euro bei Formfehlern bis hin zu 500.000 € bei vorsätzlichen Verstößen. Im Ernstfall drohen auch strafrechtliche Konsequenzen.
15–21 Dokumente pro Nachunternehmer
Lizenzen, Versicherungen, A1-Formulare, Aufenthaltstitel, Mindestlohn-Nachweise. In einem KMU mit mehreren Baustellen sind das schnell 100–200+ Dokumente.
Excel-Tabellen die versagen
Der Bauleiter jongliert hunderte Dokumente in Ordnern und Tabellenkalkulationen. Ablaufdaten werden übersehen. Dokumente gehen verloren.
Haftung des Hauptauftraggebers
Nach §14 AEntG haftet das Bauunternehmen für alle Nachunternehmer — auch wenn ein Sub-Sub-Unternehmer gegen Vorschriften verstößt.
Was wirklich passieren kann
Bußgelder sind gestaffelt — vom Formfehler bis zum Vorsatz.
Stufe 1 · Formfehler
bis 5.000 €
Einzelne fehlende oder unvollständige Nachweise, Dokumentationsmängel.
Stufe 2 · Verstoß
bis 30.000 €
Pro Arbeitnehmer: fehlende A1-Bescheinigung, nicht eingehaltener Mindestlohn (§ 21 MiLoG).
Stufe 3 · Vorsatz
bis 500.000 €
Vorsätzliche oder gewerbsmäßige Verstöße (§ 23 AEntG, § 21 MiLoG, § 98 AufenthG).
Plus Strafrecht: Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen (§ 266a StGB) ist eine Straftat — Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahre, persönliche Haftung der Geschäftsführung.
Die Lösung
Drei Schritte. Mehr Sicherheit.
FUNDUS macht die Nachunternehmerprüfung so einfach wie das Scannen eines QR-Codes.
Link senden
Du sendest deinem Nachunternehmer einen persönlichen Einladungslink — per WhatsApp, E-Mail oder SMS.
Dokumente hochladen
Der Nachunternehmer lädt alle erforderlichen Dokumente hoch. Jeder Arbeiter erhält sein eigenes Profil.
QR-Code scannen
Kommt ein Arbeiter auf die Baustelle, scannst du seinen QR-Code. In drei Sekunden siehst du: alles gültig.
Ablaufwarnungen in Echtzeit
FUNDUS benachrichtigt dich automatisch, bevor Dokumente ablaufen — 30, 14 und 7 Tage im Voraus.
Prüfprotokoll für den Ernstfall
Jede Prüfung wird mit Zeitstempel gespeichert. Beim Zollbesuch legst du das Protokoll einfach vor.
Funktioniert auf jedem Smartphone
Kein App-Download nötig. Bauleiter öffnen die Web-App im Browser — auf dem Handy, dem Tablet oder dem Desktop.
Dreisprachig: DE · PL · RO
Nachunternehmer aus Polen oder Rumänien werden in ihrer Muttersprache durch jede Anforderung geführt — weniger Rückfragen, weniger Lücken bei der Dokumentation.
Der Name
FUNDUS
lateinisch · deutsch
Zwei Wurzeln. Eine Idee.
Im Lateinischen bedeutet fundus „Boden, Grund" — das Fundament jedes Bauprojekts.
Im Deutschen ist ein Fundus ein gesicherter Bestand — etwas, auf das man sich verlassen kann.
Genau das liefern wir: ein verlässliches Compliance-Fundament für jede Baustelle.
Weniger Aufwand
Mehr Überblick. Weniger Stress.
Bauleiter verlieren Stunden pro Woche mit Dokumentenprüfungen. FUNDUS gibt dir diese Zeit zurück — und sorgt dafür, dass du beim nächsten Zollbesuch ruhig bleibst.
- Zentrales Dashboard für alle Baustellen
- Automatische Benachrichtigungen bei ablaufenden Dokumenten
- Vollständiges Prüfprotokoll jederzeit abrufbar
- Keine Installation, kein IT-Aufwand
- DSGVO-konform, Server in Deutschland
Vergleich
Aktenordner & Excel. Andere Anbieter. FUNDUS.
Wo Papier, Tabellen und etablierte Tools an ihre Grenzen stoßen — fängt FUNDUS an.
Übersicht aller Baustellen auf einen Blick
Aktenordner / Excel
Andere Anbieter
FUNDUS
Automatische Ablaufwarnungen (Lizenz, A1, Versicherung)
Aktenordner / Excel
Andere Anbieter
FUNDUS
Mobile auf der Baustelle nutzbar
Aktenordner / Excel
Andere Anbieter
FUNDUS
QR-Code-Identifikation pro Arbeiter
Aktenordner / Excel
Andere Anbieter
FUNDUS
Onboarding per WhatsApp- oder SMS-Link
Aktenordner / Excel
Andere Anbieter
FUNDUS
Revisionssicheres Prüfprotokoll
Aktenordner / Excel
Andere Anbieter
FUNDUS
Bereit für eine Zollkontrolle in unter 60 Sekunden
Aktenordner / Excel
Andere Anbieter
FUNDUS
Pauschalpreis pro Baustelle — kein Per-User-Pricing
Aktenordner / Excel
Andere Anbieter
FUNDUS
Preise
Einfacher Preis. Kein Kleinstgedrucktes.
Ein monatlicher Betrag. Alle Funktionen. Unbegrenzte Nachunternehmer und Arbeiter.
Pro Baustelle / Monat
zzgl. MwSt. — Monatlich kündbar.
- Unbegrenzte Nachunternehmer
- Unbegrenzte Arbeiterprofile
- Automatische Ablaufwarnungen
- Revisionssicheres Prüfprotokoll
- QR-Code für jeden Arbeiter
- Support per Telefon & E-Mail
Mehr als 5 Baustellen? Kontaktiere uns für ein individuelles Angebot.
Compliance-Wissen
Was deine Arbeiter dabei haben müssen — und was der Zoll prüft.
Eine interaktive Übersicht über Pflichtdokumente nach Mitarbeiter-Typ und die typischen Prüfpunkte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS).
Stand April 2026. Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung — sie gibt einen praktischen Einblick.
Pflichtdokumente
Welche Dokumente braucht der Arbeiter auf der Baustelle?
Wähle den Mitarbeiter-Typ — die erforderlichen Dokumente erscheinen darunter. Klick auf eine Karte für Details.
Mitarbeiter mit Wohnsitz in Deutschland. Deutsche Staatsbürger und EU-Bürger, die in Deutschland wohnen und in einem deutschen Arbeitsverhältnis stehen.
Zollkontrolle
Was prüft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit?
Die FKS kann jederzeit unangekündigt erscheinen. Diese Prüfpunkte stehen typischerweise auf der Liste — klick einen Punkt für Details und die rechtlichen Folgen.
Rechtsgrundlage: § 2 SchwarzArbG, § 5 AÜG
Worauf der Zoll achtet
Wer ist auf der Baustelle anwesend? Stimmt die Person mit den Lohnunterlagen überein? Beamte vergleichen Personalausweise mit den Anwesenheitslisten und Lohnabrechnungen — Schein-Identitäten fallen hier auf.
Mögliche Folgen
Bei falschen Personenangaben: Bußgeld bis 30.000 €. Bei Vorsatz: Strafverfahren gegen Geschäftsführung.
Rechtsgrundlage: § 28a SGB IV, § 266a StGB
Worauf der Zoll achtet
Ist jeder anwesende Arbeiter ordnungsgemäß bei der Krankenkasse angemeldet (DEÜV-Meldung)? Stimmt der gemeldete Status mit der tatsächlichen Tätigkeit überein? Schwerpunkt: vermeintliche Selbstständige, die faktisch Arbeitnehmer sind.
Mögliche Folgen
Vorenthalten von Sozialabgaben (§ 266a StGB): Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis 5 Jahre. Bei besonders schweren Fällen bis 10 Jahre.
Rechtsgrundlage: EU-VO 883/2004, AEntG
Worauf der Zoll achtet
Bei jedem entsandten Arbeitnehmer aus EU/EWR/Schweiz wird die A1-Bescheinigung verlangt. Ohne A1 droht doppelte Beitragspflicht. Beamte prüfen auch Echtheit (Stempel, Original, Gültigkeitszeitraum).
Mögliche Folgen
Bußgeld bis 5.000 € pro Person. Nachzahlung der deutschen Sozialversicherungsbeiträge.
Rechtsgrundlage: § 17 MiLoG, § 21 MiLoG
Worauf der Zoll achtet
Werden die täglichen Arbeitszeiten lückenlos dokumentiert? Wird mindestens der Branchenmindestlohn Bau gezahlt? Querprüfung: Stundenzahl × Mindestlohn = Mindestlohn-Soll. Differenz zur tatsächlichen Lohnabrechnung wird sofort thematisiert.
Mögliche Folgen
Bei Mindestlohn-Unterschreitung: Bußgeld bis 500.000 €. Auftraggeber haftet für Forderungen seiner Subunternehmer (Generalunternehmerhaftung).
Rechtsgrundlage: § 4a AufenthG, § 404 SGB III
Worauf der Zoll achtet
Bei Drittstaatsangehörigen: Hat die Person einen Aufenthaltstitel? Erlaubt dieser die konkrete Tätigkeit? Manche Titel beschränken auf bestimmte Arbeitgeber, Branchen oder Stundenzahlen — Verstoß ist ein Straftatbestand.
Mögliche Folgen
Beschäftigung ohne Erlaubnis: bis 500.000 € Bußgeld. Bei Vorsatz: Freiheitsstrafe bis 3 Jahre.
Rechtsgrundlage: § 18 AEntG, § 16 MiLoG
Worauf der Zoll achtet
Bei jeder Entsendung muss vorab über das Meldeportal Mindestlohn der Zollverwaltung gemeldet werden — vor Beginn der Arbeit. Beamte prüfen, ob die Meldung vorliegt und mit den anwesenden Personen übereinstimmt.
Mögliche Folgen
Bußgeld bis 30.000 € pro nicht gemeldetem Arbeitnehmer.
Rechtsgrundlage: § 7 SGB IV
Worauf der Zoll achtet
Ist der vermeintliche „Subunternehmer" tatsächlich selbstständig — oder weisungsgebunden in den Betrieb eingegliedert? Indizien: nur ein Auftraggeber, fixe Arbeitszeiten, kein eigenes Werkzeug, keine eigene Akquise. Bei Verdacht: rückwirkende Umqualifizierung in ein Beschäftigungsverhältnis.
Mögliche Folgen
Nachzahlung Sozialversicherungsbeiträge bis zu 4 Jahre rückwirkend (bei Vorsatz: 30 Jahre). Bei Vorsatz strafbar nach § 266a StGB.
Rechtsgrundlage: § 41a EStG, § 14 UStG
Worauf der Zoll achtet
Wird Lohnsteuer korrekt einbehalten und abgeführt? Sind Rechnungen umsatzsteuerlich korrekt? Bei Bauleistungen: Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG). Beamte prüfen Rechnungsstellung und Anmeldung beim Finanzamt.
Mögliche Folgen
Steuerhinterziehung (§ 370 AO): Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis 5 Jahre. Bei besonders schweren Fällen bis 10 Jahre.
